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House of Fun
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House of Fun (deutsch: „Haus des Spaßes, der Freude“) ist ein Song der britischen Band Madness, der 1982 ihr einziger Nummer-eins-Hit in den britischen Singlecharts war. Mit der B-Seite Don’t Look Back wurde er am 14. Mai 1982 auf Stiff Records mit der Katalognummer BUY 146 veröffentlicht.cite-ref-1[1] Als Autoren werden zwei Bandmitglieder, Keyboarder Mike Barson und Saxophonist Lee Thompson, angegeben. Produzenten waren Clive Langer und Alan Winstanley, wie ĂŒblich unter ihrem gemeinsamen Aliasnamen Clanger Winstanley. Die ersten 70.000 Exemplare der Single erschienen als Picture Disc, ein Novum fĂŒr Schallplatten der Band.cite-ref-2[2] Bereits drei Wochen vor der Single war House of Fun auf der LP Complete Madness erschienen, einer Kompilation vorrangig der vorherigen Hitsingles der Band, die zeitgleich mit House of Fun die Spitzenposition der Albumcharts erreichte.

Contents

‱ Textinhalt
‱ Rezeption
‱ Video
‱ Weblinks

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Textinhalt

Das Lied handelt von einem Jugendlichen, der an seinem 16. Geburtstag das Age of consent erreicht hat – das Ende des Schutzalters also, ab dem er legal Sex haben darfcite-ref-3[3] – und erstmals Kondome kaufen möchte. Die Idee fĂŒr den Text hatte Lee Thompson schon einige Zeit im Kopf gehabt,cite-ref-4[4] ehe er in House of Fun umgesetzt wurde. Der Protagonist kommt mit den Worten „Guten Tag, heute bin ich 16 geworden und möchte ein bisschen Spaß, ich bin jetzt ein großer Junge.“ Er umschreibt gegenĂŒber der VerkĂ€uferin in der Apotheke jedoch das, was er haben will, ohne explizit PrĂ€servative zu erwĂ€hnen. So spricht er von einer „Schachtel Ballons mit dem federleichten Touch“ (“box of balloons with the feather-light touch”, eine Anspielung auf die Marke Durex Fetherlight). Er Ă€ndert seine Bestellung in ZahnbĂŒrste und Haarspray, als eine weitere – ihm bekannte – Kundin die Apotheke betritt. Die VerkĂ€uferin versteht jedoch seine Bestellung nicht und rĂ€t ihm, nachdem er eine „Packung PartyhĂŒtchen mit bunten Spitzen“ (“box of party hats with the coloured tips”) verlangt, in ein GeschĂ€ft fĂŒr Partyzubehör (das house of fun) zu gehen, denn er sei in einer Apotheke, nicht in einem „joke shop“, einem Scherzartikelladen. Symbolisch ist das house of fun im Kontext der Geschichte und aus Sicht des Protagonisten jedoch auch als Freudenhaus zu verstehen.cite-ref-5[5] Im Guinness-Buch der Nummer-eins-Hits nennen die Autoren den Song „eine Feier zur EinfĂŒhrung eines jungen Mannes in die Welt der verruchten Erwachsenen“.cite-ref-6[6] Im Refrain heißt es:

“Welcome to the house of fun Now I’ve come of age Welcome to the house of fun Welcome to the lion’s den Temptation’s on his way”

„Willkommen im Haus des Spaßes Jetzt, da ich erwachsen bin. Willkommen im Haus des Spaßes Willkommen in der Höhle des Löwen Die Versuchung wartet schon“

Simon Reynolds schrieb in seinem Buch Rip It Up and Start Again, Madness hĂ€tten mit House of Fun „ihr fruchtbarstes Reservoir an Peinlichkeiten ausgeschöpft“ und ließen so „das sexuelle Erwachen wie einen SĂŒndenfall in eine Welt der Groteske erscheinen“.cite-ref-7[7] BandsĂ€nger Suggs sagte spĂ€ter:

„Wir haben nicht bewusst eine Botschaft verbreitet; wir haben einfach ĂŒber Dinge geschrieben, die wir erlebt hatten.“

–

Graham „Suggs“ McPherson

Musik und Entstehungsgeschichte

House of Fun ist eine Popkomposition im 4⁄4-Takt mit 126 Beats per minute in D-Dur. Eingespielt wurde der Song von der Stammbesetzung der Band: Graham „Suggs“ McPherson (Leadgesang), Chris Foreman (Gitarre), Mark Bedford (Bass), Mike Barson (Keyboard), Lee Thompson (Saxophon), Chas Smash (Trompete) und Daniel Woodgate (Schlagzeug).

Madness hatten bis zu diesem Titel alle elf veröffentlichten Singles in die Charts gebracht, die Titel auf dem Stiff-Label waren alle in den Top Ten bis auf den direkten VorgĂ€nger Cardiac Arrest.cite-ref-9[9] Dave Robinson, EigentĂŒmer von Stiff, hoffte auf eine höhere Platzierung fĂŒr den nĂ€chsten Hit. Barson und Thompson hatten einen Song mit dem Titel The Chemist’s Façade („Fassade einer Apotheke“)cite-ref-10[10] komponiert; aufgenommen hatte die Band das Lied Anfang Februar 1982 in Trevor Horns Sarm West Studios in Notting Hill. WĂ€hrend der Mischung des Songs war Robinson mit den Produzenten und der Band in den AIR Studios. Robinson gefiel der Song, er vermisste jedoch einen Refrain. SĂ€nger Suggs und Gitarrist Chris Foreman zogen sich – so erinnert sich Suggs in John Reeds Madness-Biografie House of Fun – darauf in ein Hinterzimmer zurĂŒck und schrieben den Refrain „Welcome to the house of fun“ und kreierten damit auch den Songtitel. Er beschwerte sich spĂ€ter darĂŒber, dass beide nicht als Koautoren genannt worden waren.cite-ref-11[11] Da die Aufnahmen der anderen Parts des Songs bereits abgeschlossen waren, musste Toningenieur Alan Winstanley diesen in die existierende Aufnahme mischen, was sich mit den damaligen technischen Mitteln als schwierig erwies. So war Suggs’ Gesang so aufgenommen, dass das Wort „Welcome“ letztlich als „Elcome“ auf der vorfinalen Mischung erschien. Suggs musste das Wort erneut aufnehmen und Winstanley es in die endgĂŒltige Version integrieren – „nur, weil der Fokus des Liedes nicht mehr auf der Apotheke lag“, wie Winstanley erzĂ€hlte.cite-ref-12[12] Robinson spĂ€ter: „Wenn man sich den Song anhört, den Teil, der reingeschnitten wurde – er hat einen leicht anderen Beat. Er ist nicht komplett synchron. Er wurde an das Ende jedes Verse angeschnitten, es blieb keine Zeit mehr; sie haben ihn [den Refrain] einmal aufgenommen und wir kopierten ihn mehrfach hinein.“cite-ref-13[13]

Es gibt zwei Versionen von House of Fun, die unterschiedlich enden. Auf der Originalsingle ist am Schluss ein kurzer Orchestral Hit zu hören, dem die GerĂ€uschkulisse eines Jahrmarkts mit Drehorgel folgt. Diese Aufnahme wurde auch in einer Folge der Sitcom The Young Ones, in der Madness auftrat, benutzt (wurde dort aber vor den JahrmarktgerĂ€uschen ausgeblendet).cite-ref-14[14] Der Orchestral Hit und das Ende der Aufnahme wurden auf weiteren Veröffentlichungen (auch auf der zuvor erschienenen LP Complete Madness) entfernt und das Lied mit einem Fadeout des Refrains beendet, so dass diese Version etwa sieben Sekunden kĂŒrzer ist. Erst bei einer Wiederveröffentlichung 2010, auf einer erweiterten Neuauflage des Albums The Rise and Fall, kam die ursprĂŒngliche Singleversion wieder zum Einsatz.

Rezeption

FĂŒr Musikpsychologe Michael Bonshor von der University of Sheffield zĂ€hlt House of Fun zu den drei Songs, die am besten eine fröhliche Stimmung im Hörer erzeugen, neben Good Vibrations von den Beach Boys und I Got You (I Feel Good) von James Brown. FĂŒr ihn sind seine Kriterien in dem Madness-Song erfĂŒllt, darunter ein kurzes Intro und ein treibender Beat: „Fröhliche Lieder haben in der Regel einen starken 1-2-1-2-Takt, so dass man dazu tanzen kann. Wir mögen hohe LautstĂ€rke
 mit Tönen, die von Instrumenten wie Trompeten oder E-Gitarren auf helle und lebhafte Weise gespielt werden. Das TĂŒpfelchen auf dem i ist schließlich ein sich wiederholender Rhythmus oder ein Gitarrenriff, an dem sich die Menschen festhalten können und der einprĂ€gsam ist.“cite-ref-15[15]

Das Lied sei eine Hommage an die Music Hall und empfinde durchgehend „die AtmosphĂ€re eines Jahrmarkts“ nach, schrieb Richard Balls in seinem Buch ĂŒber Stiff Records. „Der alltĂ€gliche Charakter der Texte und der Sinn fĂŒr das ErzĂ€hlen von Geschichten war in Stil und Darbietung ebenfalls typisch englisch.“cite-ref-16[16] John Reed, Autor der Madness-Biografie House of Fun, konstatierte, dass die Doppeldeutigkeiten im Text â€žĂŒber den peinlichen ersten Kauf von Kondomen so manchen mĂ€nnlichen Teenager mit einem Glitzern im Auge zurĂŒckließen“.cite-ref-17[17] Andy Smith stellt in seinem Eintrag ĂŒber Madness im Buch Rock – The Rough Guide fest, House of Fun sei wahrscheinlich der „großartigste Moment“ ihrer Karriere gewesen, „eine herrlich surreale Geschichte ĂŒber das Erwachsenwerden und pubertĂ€re MissverstĂ€ndnisse in der Apotheke.“cite-ref-18[18] „Kurz gesagt,“, bilanziert John Reed seine Sicht des Songs, „House of Fun verdeutlichte die FĂ€higkeit von Madness, vorpubertĂ€re Kinder anzusprechen, die von den schrĂ€gen Melodien und den witzigen Ideen der Band begeistert waren, wĂ€hrend sie ihnen gleichzeitig berĂŒhrende, tiefgrĂŒndige Texte boten.“cite-ref-19[19]

Madness selbst verwendeten House of Fun in ihrem Musical Our House (Buch: Tim Firth), das 2002 im Londoner West End uraufgefĂŒhrt und auch 2023 in London noch gespielt wurde.cite-ref-20[20] Obwohl House of Fun der höchstplatzierte Madness-Hit in Großbritannien war, findet sich spĂ€ter wenig Widerhall davon in populĂ€ren Filmen oder Fernsehserien – weniger jedenfalls als fĂŒr den in Kontinentaleuropa und den USA erfolgreicheren Song Our House. Als House of Fun 1982 populĂ€r war, wurde er im selben Jahr in der kurzlebigen Serie Minipops gecovert, einer Fernsehshow, in der Kinder in KostĂŒmen Ă€hnlich der Originalinterpreten populĂ€re Hits nachsangen; zur Reihe wurden von K-tel mehrere Alben veröffentlicht. Auf einem von diesen, We're the Minipops, befand sich auch die Version von House of Fun.cite-ref-21[21] Das Original von Madness wurde in einer Folge der Serie Death in Paradise verwendet und auf einer Soundtrack-CD herausgebracht.cite-ref-22[22] Der Song fand in der Tanzshow Strictly Come Dancing ebenso Verwendung wie in Episoden der Serien Jonathan Creek, Gordon Ramsay: Chef ohne Gnade, Gavin & Stacey und Grange Hill sowie der Kochshow Who’s Doing the Dishes?. Filme, in denen House of Fun zu hören war, waren unter anderen Rita, Sue und Bob dazu
 (1986), Exhibit A (2007), Das magische Haus (2013) und Shaun das Schaf – Der Film (2015) sowie der Dokumentarfilm When Snooker Ruled the World (2002).cite-ref-23[23]

Neben der Version der Mini Pops finden sich nur wenige Versionen anderer Interpreten So wurde auf der Kompilation House of Ska: A Tribute to Madness im Jahr 1998 eine Version der schwedischen Ska-Band The Skalatones veröffentlicht.cite-ref-24[24] Der London Gay Men’s Chorus coverte das Lied auf seiner CD Accentuate the Positive (2008).cite-ref-25[25] Die walisische Band Cartoon Violence produzierte eine Version fĂŒr eine Charity-Kompilation.cite-ref-26[26]

Im Computer-Magazin Mean Machine Sega wurde 1993 ein Videospiel Madness: House of Fun vom Unternehmen Sega fĂŒr die Konsole Mega Drive angekĂŒndigt.cite-ref-27[27] Dies wurde jedoch nie veröffentlicht. Im Videospiel Sackboy. A Big Adventure wurde der Song im Soundtrack verwendet.
John Reed benannte seine Madness-Biografie nach House of Fun.

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Sunie vom Record Mirror rezensierte den Song am 8. Mai 1982 und attestierte, dass es die zweite Single in Folge [nach Cardiac Arrest] sei, die unter dem Standard der Band wÀre, in Anbetracht dessen, dass ihre Greatest-Hits-Kompilation [Complete Madness] als eine der besten aller Zeiten in einer Reihe mit denen von Blondie und Siouxsie and the Banshees stehe.cite-ref-29[29]

Trotz dieser kritischen EinschĂ€tzung stieg House of Fun am 22. Mai 1982 auf Platz acht in die Charts ein und kletterte in der Folgewoche auf Platz eins, wo die Single Nicoles ESC-Gewinnerlied A Little Peace (die englischsprachige Version von „Ein bißchen Frieden“) ablöste. House of Fun blieb zwei Wochen auf dem Spitzenplatz und verbrachte nachfolgend sechs weitere Wochen in den Top 100.cite-ref-30[30] Auch in der irischen Hitparade konnte die Single die Platz-eins-Position erreichen.cite-ref-31[31] Im Mai 1984 endete Madness’ Vertrag mit Stiff Records. Die Band wechselte zu Virgin Records, die Madness das eigene Label Zarjazz zustanden. Mit dem Wechsel erwarb Virgin auch die Rechte an allen vorherigen Madness-Aufnahmen,cite-ref-32[32] so dass in der Folge diverse Singles und Alben auf dem Virgin-Label wiederveröffentlicht wurden,cite-ref-33[33] so 1985 auch House of Fun. WĂ€hrend dieser Reissue nicht in den Charts notiert wurde, konnte sich im Jahr 1992 eine weitere Wiederveröffentlichung auf Platz 40 der britischen Charts platzieren (diesmal mit der B-Seite Un paso adelante!, einer spanischen Version der zweiten Madness-Single One Step Beyond
). In den deutschen, schweizerischen und österreichischen Charts konnte sich keine Veröffentlichung von House of Fun platzieren; in Neuseeland erreichte der Song Platz 23,cite-ref-34[34] in den Niederlanden kam er nicht in die Top 40, verbrachte aber sechs Wochen in der Tipparade,cite-ref-35[35] in den konkurrierenden Dutch Charts wurde er auf Platz 34 notiert.cite-ref-36[36] In den USA wurde die Single nicht veröffentlicht, das Video wurde aber auf MTV ausgestrahlt.cite-ref-37[37]

Auszeichnungen fĂŒr MusikverkĂ€ufe

| Land/Region | Aus­zeich­nung ­en fĂŒr Mu­sik­ver­kĂ€u­fe (Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­kĂ€u­fe) | Ver­kĂ€u­fe |
|---|---|---|
| Vereinigtes Königreich (BPI) [ 38 ] | Gold | 400.000 |
| Insgesamt | 1× Gold | 400.000 |

Video

Videos waren fĂŒr Stiff Records, insbesondere im Zusammenhang mit Madness, verkaufsfördernd, da ein großer Teil der Jugendlichen Musik auch ĂŒber den visuellen Anreiz kaufte. Schon vor dem Start von MTV hatte Robinson fĂŒr eine seiner ersten Singles, New Rose von The Damned, ein Video bei Liveauftritten der Band fertigen lassen. Auch fĂŒr Madness ließ Stiff ab der ersten Single One Step Beyond
 (veröffentlicht im Oktober 1979) Clips drehen.cite-ref-39[39] Die TV-Chartshow der BBC, Top of the Pops, hatte Madness frĂŒh in ihren Studio- und RedaktionsrĂ€umen gehabt, die sieben Nutty Boys und die Verantwortlichen hatten jedoch Differenzen ĂŒber das gegenseitige Benehmen, so dass es ein ungeschriebenes Übereinkommen gab, dass Madness nicht mehr live in der Show auftreten und die BBC stattdessen die Hitvideos ausstrahlen wĂŒrde.cite-ref-40[40] Als House of Fun erstmals Platz eins erreicht hatte, tourten Madness gerade in Japan; die BBC arrangierte fĂŒr Top of the Pops eine Satellitenschalte, damit die Band ihr Video selbst ansagen konnte.cite-ref-41[41]

Gleichzeitig mit der Kompilation Complete Madness hatte Stiff eine gleichnamige VHS-cite-ref-42[42] und Betamax-Cassette mit den Videos zu 13 Madness-Songs herausgebracht, darunter war auch der Clip zu House of Fun.cite-ref-43[43] Die sieben Bandmitglieder hatten bereits vor Veröffentlichung der Single Videomaterial im Great Yarmouth Pleasure Beach, unter anderem auf dem Roller Coaster,cite-ref-44[44] und weiteren JahrmĂ€rkten in Norfolk – eine Location gehörte der Familie von Lee Thompsoncite-ref-45[45] – gedreht. Dieses bauten sie in den spĂ€teren Clip ein. Weitere Aufnahmen wurden in und vor einer Apotheke in Kilburn und einem KostĂŒmverleih in Camden gedreht. SĂ€nger Suggs spielte dabei den jugendlichen Protagonisten, wĂ€hrend die anderen Bandmitglieder in verschiedensten Verkleidungen auftraten. Regie fĂŒhrte Nigel Dick, damals Pressesprecher bei Stiff Records und am Anfang seiner Karriere als Regisseur von Musikvideos fĂŒr Britney Spears, Band Aid und viele andere. Bei den Music Week Awards gewann der House-of-Fun-Clip den Preis fĂŒr das beste Video des Jahres.cite-ref-46[46] Im Video spielte Clare Muller, damalige Hausfotografin von Madness, die Apothekerin. Ihre Fotos, aufgenommen wĂ€hrend der Dreharbeiten, wurden auf dem Cover der britischen Single verwendet. Die Vorderseite zeigt vor einem Regal und einer Wand mit Masken drei Madness-Mitglieder in weißen Kitteln, die Scherzbrillen mit an Federn herausquillenden AugĂ€pfeln tragen. Das Schwarz-Weiß-Bild auf der RĂŒckseite zeigt die Band in einem Achterbahnwagen. Die Picture Disc zeigt andere Motive: auf der A-Seite ein Foto der Nutty Seven, die mit ihren rechten HĂ€nden in die Kamera winken. Auf der B-Seite sind alle sieben in laufenden Posen kreisförmig angeordnet: Beim Abspielen der Platte bewegen sie sich so scheinbar rĂŒckwĂ€rts um die Achse des Plattentellers. Diese beiden Motive sind auch auf der HĂŒlle der deutschen Single abgebildet.cite-ref-47[47]

Weblinks

‱ Songtext mit Anmerkungen
‱ House of Fun, Video auf dem offiziellen Madness-Kanal bei YouTube

Anmerkungen und Nachweise

cite-note-11. ↑ Eintrag fĂŒr House of Fun in der Singles-Datenbank 45cat.com, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-22. ↑ “Madness have their first picture disc released next week”, in Record Mirror vom 8. Mai 1982, Seite 3, Scan des Magazins bei worldradiohistory.com, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-33. ↑ In England galt seit 1967 die Vollendung des 16. Lebensjahres als Grenze fĂŒr das Age of consent, allerdings nur fĂŒr heterosexuelle Beziehungen. FĂŒr homosexuelle Beziehungen wurde es erst 1994 von 21 auf 18, 2001 auf 16 gesenkt, vgl. Sexual Offences Act 1967, Amendment, gesichtet am 13. MĂ€rz 2023.
cite-note-44. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 196.
cite-note-55. ↑ Amanda London, „House of Fun“ by Madness, songmeaningsandfacs.com vom 6. Dezember 2020, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-66. ↑ “a celebration of a young man’s introduction into the wicked adult world”, Eintrag 501: House of Fun, Madness, in Tim Rice/Jo Rice/Paul Gambaccini: The Guinness Book of Number One Hits, 2nd ed., Enfield 1988, S. 185; ISBN 0-85112-893-9; alle Übersetzungen aus dem Englischen: Divchino with a little help from deepl.com.
cite-note-77. ↑ “Mining their most fertile seam of embarrassment, [House of Fun] made sexual awakening seem like a fall from grace into a world of sordid grotesquerie.” in: Simon Reynolds, Rip It Up and Start Again. Post-Punk 1978-1984, Faber and Faber, London 2005, ISBN 978-0-571-21570-6, S. 292.
cite-note-81. “[W]e weren’t conscious about having a message, we were just writing about things that we’d experienced.” in: John Reed, House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 200.
cite-note-99. ↑ Madness bei officialcharts.com, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-1010. ↑ In die Matrix der britischen Originalsingle wurde der Titel als Chemist Facade auf der B-Seite eingraviert, s. Eintrag Madness, House of Fun in: Bert Muirhead, Stiff – The Story of a Record Label, Poole/Dorset 1983, ISBN 0-7137-1314-3, S. 40.
cite-note-1111. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 195 f.
cite-note-1212. ↑ Richard Buskin, Classic Tracks: Madness ‘Our House’, SOS Publications Group, SoundOnSound.com, Juni 2006, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-1313. ↑ “What happened if you listen to that song, that’s edited in to the song, that’s got a slightly different beat. It’s not totally in sync, and that was edited into the end of each verse, there was no time to do anything, so they recorded it once and we copied it and we edited it all in.” in: Andy Claydon, Madness. Chapter 4: All in the Mind, 1999. Archiviert im Internet Archive (Memento vom 14. April 2008 im Internet Archive), gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-1414. ↑ The Young Ones Music Guide: Series One, auf dirtyfeed.org, 16. Juni 2020, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-1515. ↑ Michael Bonshor, “Cheery songs usually have a strong 1-2-1-2 beat to them, so that you can dance along. We like high volume
 with notes played in a bright and bouncy way by instruments such as trumpets or electric guitars. Finally, a repetitive rhythm or guitar riff that people can latch on to and becomes memorable is the cherry on the cake.”; in: Fiona Jackson: "Got the blues? Here's the formula for a happy tune", Daily Mail vom 16. Februar 2023, S. 21, gesichtet am 21. April 2023.
cite-note-1616. ↑ “[I]t doffed its cap to Music Hall and maintained a fairground feel throughout. The everyday nature of the lyrics and sense of storytelling was also quintessentially English in its style and delivery.” Richard Balls: Be Stiff – The Stiff Records Story, Soundcheck Books, London 2014, ISBN 978-0-9575700-6-1, S. 263.
cite-note-1717. ↑ „[I]ts mischievous double entendres about that awkward first purchase of condoms left a twinkle in the eye of many a male teenager.“ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 2.
cite-note-1818. ↑ “Their finest moment was probably 1982’s ‘House of Fun’ (oddly their only UK chart-topper), a magnificently surreal tale of coming of age and adolescent misunderstandings at the chemists’s.” Andy Smith, Madness, in Jonathan Buckley/Mark Ellingham (Hg.): Rock – The Rough Guide, London 1996, ISBN 1-85828-201-2, S. 533.
cite-note-1919. ↑ “In a nutshell, "House of Fun" crystallized Madness's skill at appealing to pre-pubescent kids who couldn't help but be smitten by the band's madcap melodies and playful antics, while also offering more poignant, substantial lyrics.” John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 200.
cite-note-2020. ↑ Centre Stage London Reveals Full Cast and Creative Team For OUR HOUSE THE MADNESS MUSICAL in Summer 2023, broadwayworld.com vom 3. Mai 2023, gesichtet am 26. Juli 2024.
cite-note-2121. ↑ We're the Mini Pops bei 45worlds.com, gesichtet am 25. Juli 2024.
cite-note-2222. ↑ Death in Paradise, CD-Trackliste bei soundtrack.net, gesichtet am 25. Juli 2024.
cite-note-2323. ↑ Madness als Soundtrack-Interpreten in der IMDb, gesichtet am 28. Juli 2024
cite-note-2424. ↑ A Tribute to Madness bei discogs.com, gesichtet am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-2525. ↑ Accentuate the Positive bei discogs.com, gesichtet am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-2626. ↑ Ska Band of the Week: Cartoon Violence!, reddit.com/Ska ohne Datum, gesichtet am 26. Juli 2024.
cite-note-2727. ↑ Scan des Magazins bei retrocdn.net, gesichtet am 25. Juli 2024.
cite-note-282. Charts UK.
cite-note-2929. ↑ “Second sub-standard single in a row from the nutty boys, which is a damn’ shame when you realise that their Greaters Hits compilation ranks alongside Blondie’s and the Banshees’ as one of the best ever.” Sunie, Singles, in Record Mirror vom 15. Mai 1982, S. 15, Scan des Magazins bei worldradiohistory.com, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-3030. ↑ Chartpositionen bei officialcharts.com, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-3131. ↑ Amanda London, „House of Fun“ by Madness, songmeaningsandfacs.com vom 6. Dezember 2020, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-3232. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 257 f.
cite-note-3333. ↑ großteils aus RestbestĂ€nden von Stiff Records, auf deren Cover nur eine Virgin-Katalognummer aufgeklebt wurde; vgl. Cover-RĂŒckseite des Reissue House of Fun oder auch Eintrag: Madness, Driving in My Car bei 45cat.com, gesichtet am 10. MĂ€rz 2023.
cite-note-3434. ↑ House of Fun bei hitparade.ch, gesichtet am 6. MĂ€rz 2023.
cite-note-3535. ↑ House of Fun bei top40.nl, gesichtet am 29. MĂ€rz 2023.
cite-note-3636. ↑ House of Fun bei dutchcharts.nl, gesichtet am 29. MĂ€rz 2023.
cite-note-3737. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 229.
cite-note-383. Brit certified. In: bpi.co.uk. Abgerufen am 7. Januar 2026 (englisch).
cite-note-3939. ↑ Richard Balls: Be Stiff – The Stiff Records Story, Soundcheck Books, London 2014, ISBN 978-0-9575700-6-1, S. 199 u. 231.
cite-note-4040. ↑ Richard Balls: Be Stiff – The Stiff Records Story, Soundcheck Books, London 2014, ISBN 978-0-9575700-6-1, S. 233 f.
cite-note-4141. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 200.
cite-note-4242. ↑ Eintrag VHS-Video Complete Madness bei 45worlds.com, gesichtet am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-4343. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 199.
cite-note-4444. ↑ Liz Coates: Madness fans plan mass Yarmouth coaster ride to mark 40th milestone, in: Eastern Daily Press vom 25. Januar 2022, gesichtet am 29. MĂ€rz 2023.
cite-note-4545. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 10 (Fußnote).
cite-note-4646. ↑ John Reed: House of Fun. The Story of Madness, Omnibus Press, London 2014, ISBN 978-1-78305-555-5, S. 196.
cite-note-4747. ↑ Abbildungen des Covers auf House of Fun, deutsche Edition bei 45cat.com, gesichtet am 13. MĂ€rz 2023.